HOTEL STEFANIE – eine Zeitreise ins kaiserliche Herz Wiens.

Ich habe zahlreiche Länder bereist, in prachtvollen historischen Hotels verweilt, doch kein Ort hat mein Herz so sehr berührt wie das HOTEL STEFANIE – das älteste Hotel Wiens. Das Haus wo sich die Echos der Donaumonarchie in jedem Raum verlieren und die Geschichte hautnah erleben kann.

Der Eingang des Hotels (c) Stephan Huger

Vom Archiv zum Erzählen: Die „Weiße Rose“ als Schauplatz

Als ich für meinen neuen historischen Roman recherchierte, führte mich mein Weg nach Wien, auf der Suche nach einem Schauplatz voller Seele und Zeitgeist. Dabei stieß ich auf eine Erwähnung dieser „alten Herberge“, die im Jahr 1853 unter dem Namen „Weiße Rose“ bekannt war. Zu erfahren, dass dieses Haus noch heute besteht, war ein Ereignis, das mein Herz höherschlagen ließ. Ich musste hier verweilen, an einem Ort, der von der Vergangenheit durchdrungen ist, umgeben von Wänden, die vielleicht den Flüstern meiner Romanfiguren lauschten.

Und wo sonst öffnet sich die Tür eines Aufzugs, um einen Reisepass aus dem Jahr 1855 zu enthüllen? Solch einen Schatz habe ich zuvor nirgendwo entdeckt. (Mehr davon, meine lieben Leser, erfahren Sie in meinem kommenden Werk.)

Buch aus dem Jahr 1601, ausgestellt im Hotel

Reisepass von 1855, ausgestellt im Fahrstuhl des Hotels

Ein Ort zwischen den Zeiten

Schon beim Betreten des Eingangsbereichs spürt man den Atem der Geschichte. Es ist, als würde man eine Schwelle übertreten, die Gegenwart und Vergangenheit miteinander verbindet.

Originaldokumente und kostbare Artefakte vergangener Jahrhunderte erzählen ihre Geschichten – nicht nur im ehrwürdigen Foyer, sondern auch im imposanten Speisesaal und den Gästezimmern.

Es ist kein Museum, es ist wirklich ein Hotel (c) Stephan Huger

Wer möchte hier nicht speisen?

Wo die Geschichte spricht – und der Hausherr ihre Stimme ist

Unvergessen bleibt der Empfang – warm und voller Herzlichkeit – sowie die „Stunde der Geschichte“ mit Dr. Martin Schick, dem Hausherrn und Hüter dieses außergewöhnlichen Ortes. Das Hotel, erstmals 1600 im Grundbuch verzeichnet und damals als „Gastgeb“ oder „Gastwirth“ tituliert, ist seit über 130 Jahren im Besitz seiner Familie.

„Geschichte“, sagte Dr. Schick während unseres Gesprächs, „kann man nicht kaufen.“ Seine Worte, erfüllt von Weisheit, hallen noch immer in mir nach.
Wie recht er doch hat: Geschichte wird geschrieben, erlebt, bewahrt – und weitergegeben.

Danke Wien, danke liebes HOTEL STEFANIE, für die kostbaren und inspirierenden Momente, die ich niemals vergessen werde.

Eine herzliche Begrüßung

Dr. Schick und ich